#LetsCookTogether: Carbonara mit frischen Champignons

Meine Lieben, 

Heute geht's um Upcycling.
Ja, ihr habt richtig gelesen, und auch die Überschrift stimmt, es geht tatsächlich um Spaghetti. Aber auch um Upcycling. Ich habe nämlich festgestellt, das kann man auch mit Essen machen. Heute verpassen wir nämlich den guten alten Spaghetti Carbonara ein kräftiges Makeover - passend zu Inas Thema für das #LetsCookTogether für diesen Monat, das lautet nämlich Pasta.




 
Statt den ollen Spaghetti nehmen wir die feinen Capellini von Barilla. Statt Speckwürfeln aus dem Supermarkt gibt's feinsten Räucherschinken vom Dorfmetzger und damit das ganze noch ekne tolle Waldnote bekommt, landen auch noch ein paar braune Champignons im Einkaufswagen. Und schon geht's los!

Zutaten:
  • 400g Capellini
  • 400g braune Champignons
  • 150g Geräuchertes, in Streifen oder Würfeln
  • 2 Eier
  • 100ml Sahne
  • 50g Parmesan
  • Thymian, Rosmarin, Petersilie 
 Zubereitung:
  1. Die Champignons putzen und in dünne Scheiben hobeln. Den Knoblauch schälen und klein würfeln. Die Speckscheiben ebenfalls würfeln und dann schon mal das Nudelwasser mit zwei Teeloffeln Salz für die Capellini aufsetzen.
  2. Ein wenig Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Speckwürfel darin scharf anbraten, dann den Knoblauch hinzugeben und mit anbraten.
  3. Die Champignons mit in den Topf geben und bei mittlerer Hitze so lange dünsten, bis alle durchgebraten sind (dann sollten sie etwa noch ein Drittel des ursprünglichen Volumens besitzen). Inzwischen die Nudeln nach Packungsanweisung kochen und abgießen.
  4. Den Parmesan reiben und in einer Schale mit Sahne und den beiden Eiern verquirlen.
  5. Die Champignons salzen, pfeffern, mit Thymian und Rosmarin abschmecken, dann die Nudeln in Den Topf geben, gut vermischen, schließlich die Eiermischung über die Pasta gießen und unter Rühren stocken lassen.
  6. Mit Petersilie garnieren.  



Das Rezept ist zurzeit eines meiner Lieblinge - schön herbstlich und es geht so schnell. Und genau das kann ich jetzt brauchen: ich stecke mitten in der letzten Phase des NaNoWriMo und habe ziemlich viel für die Uni zu machen.

Trotzdem war ich ja letztes Wochenende in Berlin - wer mir auf Instagram folgt, der hat das bestimmt in meinen Stories gesehen. Es war grandios! Wenn ich meine tausend Fotos aussortiert habe, dann gibt's den großen Reisebericht - mal wieder ein Travel Guide für einen Kurzurlaub. Bis dahin - drückt mir die Daumen für meine letzten Kapitel!

Cheers! 
Eure Marianne
Marianne | | 2 comments | Share · ·

Reiseglück | White Rabbit's Room in München

Meine Lieben,

Ich bin keine Münchnerin. Wirklich nicht. Wir Oberbayern sind da sehr rigoros - Bayern, das sind wir natürlich, aber keine Münchner. Ehrlich gesagt werden die Münchner von den ringsum Einheimischen des Öfteren belächelt, zum Einen wegen des mangelnden Dialekts und den öfter mal verwaschenen Traditionen - da kann man niemandem etwas vorwerfen, in einer internationalen Großstadt kommt sowas nun mal vor. Mögen müssen wir es trotzdem nicht 😂 Was wir aber an vielen Münchnern noch weniger mögen, ist die Arroganz, vor allem gegenüber uns, den Landleuten rund um München. Also halten wir mal fest: das Belächeln findet beiderseits statt.

Wie auch immer, die Münchner muss man ja nicht mögen. (Die Bayern genauso wenig, aber das steht wieder auf einem anderen Blatt.) Wo wir uns aber alle einig sind: München ist eine der schönsten Städte der Welt. Ehrlich, ich hasse das tägliche Pendeln, aber München verzeihe ich das.

Und München hat auch einige der schönsten Plätze der Welt, um mal den Alltag zu vergessen und ein paar Stunden an einem ganz anderen Ort zu verbringen. Wie wär's mit Alice im Wunderland? Na, dann kommt mit auf eine kleine Reise in die Franziskanerstraße, gar nicht weit weg von der S-Bahn am Rosenheimer Platz und entdeckt eines der schönsten Cafés, die München so zu bieten hat.




Wir treten ein, schon der vierte Besuch ist es für mich, meine Freundin sieht sich staunend um. An der Wand tickt eine riesige Taschenuhr inmitten eines Zitats aus Alice im Wunderland, die Einrichtung ist weiß, auf dem Tresen reiht sich ein leckerer Kuchen an den nächsten. Wir nehmen auf der Empore Platz, zwei gemütliche weiße Sessel, von denen aus man alles perfekt im Blick hat.

Man merkt genau: hier wird Wert auf die Details gelegt. Ob es die kleinen, filigranen Kuchengabeln sind oder die Glühbirnen, die munter von der Decke baumeln - man fühlt sich sofort angekommen. 

Dann geht's ans Bestellen - das mit Abstand Komplizierteste, denn die Auswahl ist riesig. Mehrere Tafeln mit Getränken, aktuelle Mittagsgerichte, Frühstück (na gut, dafür war es um 14 Uhr wirklich schon zu spät) und natürlich Kuchen. Ich kann wie immer nicht widerstehen, wenn ich Schokolade sehe, und möchte ein Stück von der Schokoladentarte mit flüssigem Kern. Dazu - wer errät es? - heiße Schokolade. Da ist der Zuckerschock vorprogrammiert, aber für einen Chocoholic ist das perfekt. 





Wer es lieber salzig mag, dem würde ich als Erstes mal die Bagels ans Herz legen - ich liebe ja Bagels und so gute habe ich lange nicht mehr gegessen. Oder die Lasagne, die ich beim letzten Besuch mit Anneke im White Rabbit's Room genossen habe. 

Das Café lädt zum Verweilen ein - vielleicht noch ein Kaffee? Oder einer der frischgepressten Säfte? Gar ein zweites Stück Kuchen, vielleicht der Apfelkuchen mit den Streuseln? Wenn es dann ans Heimfahren geht, kommt man auf dem Weg zum Ausgang kaum am Store vorbei. Und gerade ich muss jedes Mal durchschlendern und ein bisschen kreischen - ein herzallerliebster Mischmasch aus wahnsinnig tollem Geschirr und Paperware. Ob das mattgoldene Besteck (ganz ehrlich, beinahe hätte ich es gekauft, wenn ich nur noch genug Geld gehabt hätte) oder die Kunstdrucke im Regal - irgendwie findet man immer was. Mein Tipp: die Postkarten. Schaut euch mal die Postkarten an. 



Aber genug geredet, ich kann die Eindrücke sowieso nicht so gut festhalten, wie sie in Wirklichkeit gewesen wären. Wer sich also zufällig in München aufhält, ein Faible für Alice im Wunderland und Kuchen hat und dringend was zu essen braucht, der weiß, wo er hingehen muss. 

Cheers! 
Eure Marianne

White Rabbit’s Room
Franziskanerstr. 19
81669 München

Öffnungszeiten:
Mo – Fr: 07:30-18:00 Uhr
Sa + So: 09:30-17:00 Uhr
Feiertags wie Sa + So
Die Speisekarte findet ihr hier.
Marianne | , | 2 comments | Share · ·

Vegan Chocolate Mocha Coconut Nicecream with Pan Di Stelle Cookie Chunks

Ihr Lieben, 

ich bin ja immer für schräge Sachen zu haben. Eine Party im Heizungsraum, weil uns sonst auch nix Besseres einfällt? Gar kein Problem. Meine aktuelle Playlist liest sich wie eine multiple Persönlichkeitsstörung und bereitet jedem anderen Migräne. (Ich sag nur Black Velvet, dann No Milk Today, Piraten von den 257ers, Sum 41, zwischendrin noch Bologna und 1,2,3,4 von Wanda, Lost on you von LP, Panic! At the Disco, AC/DC und ein bisschen K-Pop, dafür weise ich aber die Schuld ganz weit von mir.) Also ist es gar nicht so verwunderlich, dass ich anfange, Eis zu machen, sobald es endlich mal Winter wird, oder? 



Na gut. Eigentlich ist ja noch gar nicht wirklich Winter, draußen sind mindestens fünfzehn Grad und die Sonne scheint. Ich musste außerdem die eingefrorene Kokosmilch verwerten, die vom letzten Asia-Gericht übriggeblieben war und schon wieder Reis und Thai-Zeugs essen? Ach nee. Und sobald ich mal wieder beim Stöbern auf Maras Blog die tollen Nicecream-Bilder entdeckt habe, war die Lust auf Eiscreme einfach viel zu groß! Und ich dachte, statt Bananen kann man sicher auch Kokosmilch verwenden. Also habe ich mal den Pürierstab aus dem Schrank geholt und mit Experimentieren angefangen. Und was soll ich sagen? Es ist grandios geworden! Verfeinert habe ich die Eiscreme dann noch mit Stückchen meiner Lieblingskekse: die italienischen Pan Di Stelle von Mulino Bianco, mit denen ich bei jedem Urlaub in Italien kistenweise eindecke. Kennt ihr die Kekse und liebt ihr sie auch so wie ich? Und wie steht ihr zu Eiscreme im Winter?


Vegan Chocolate Mocha Coconut Nicecream with Cookie Chunks


Zutaten (für 2 Portionen): 
  • 150ml Kokosmilch (gefroren)
  • 50ml Kokosmilch (gekühlt, aber nicht gefroren)
  • 2 Esslöffel Kakaopulver (das für Trinkschokolade
  • 1 Esslöffel kalt löslicher Instantkaffee
  • Schokokekse eurer Wahl
  • nach Geschmack: Ahornsirup, Honig oder Kokosblütenzucker

Zubereitung: 

  1. Die gefrorene Kokosmilch in einen Becher geben und mit dem Pürierstab zerkleinern, die Konsistenz sollte wie die eines Frappuccinos werden. Alternativ geht das natürlich auch im Mixer. 
  2. Die restliche Kokosmilch aus dem Kühlschrank nehmen, Kakaopulver und Kaffeepulver darin verrühren, bis sich alles gelöst hat. 
  3. Die Schokomilch über die gefrorene, zerkleinerte Kokosmilch geben und verrühren bzw. pürieren, bis eine cremige Masse entstanden ist, dann eventuell nachsüßen.
  4. Zum Schluss die Kekse zerkleinern (am besten geht das, indem man sie in eine Plastiktüte füllt und dann mit dem Fleischklopfer zerkloppt) und entweder als Bett in ein Gefäß füllt und die Eiscreme drauf - oder ihr mischt sie einfach gleich unter.

 


Hach, wenn ich jetzt die Bilder so ansehe, dann ärgere ich mich, dass ich nicht gleich wieder Kokosmilch gekauft habe. Aber ich koche mir jetzt erst mal ein verspätetes Mittagessen und dann lenke ich mich mit einer Folge Agents of S.H.I.E.L.D. von meiner Arbeit ab 😜 Im Übrigen, wart ihr schon im Kino und habt "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" angeschaut? Wenn nicht - GEHT JETZT! Ganz ehrlich, das ist der beste Film aller Zeiten. Besser als die Harry Potter - Filme, und wenn ich als eingefleischter Potterhead das sage, dann muss das was heißen. Perfekte Story, perfektes 3D, perfekte Charaktere - und die Tierwesen sind sooo süß! Ich könnte stundenlang so weitermachen, aber schaut ihn euch lieber selber an. Wart ihr schon im Kino? Oder ist Fantasy so gar nicht euer Ding? 

Cheers,
Eure Marianne

Blogvorstellungen bei Serendipity und Fashion or Fabulous
Marianne | 6 comments | Share · ·

Travel Guide: 30 Stunden - oder 1 Tag Paris

Meine Lieben,
dieser Artikel war die größte Nervensäge in der Geschichte aller Blogartikel. Als Erstes musste ich eine Dreiviertelstunde lang das Café auf Google Maps suchen, von dem ich am Eiffelturm so begeistert war. Ich Idiot hatte nämlich den Kassenbon verlegt. (Ratet mal, was jetzt gerade wieder aufgetaucht ist!) Dann hat sich Bridge beim Bildersortieren die ganze Zeit aufgehängt, weil die Verbindung vom Laptop zum Server so extrem langsam ist, wenn ich im Wohnzimmer sitze. Ich sollte weniger im Wohnzimmer rumgammeln. Aussortieren musste ich viermal, weil nach der ersten Runde eine hübsche Auswahl von 129 Bildern rauskam, und solche Monsterposts will ich euch wirklich nicht zumuten. 😂 Und schlussendlich musste ich die Hälfte der Bilder zweimal bearbeiten, nachdem Photoshop sich dachte, einen Streit mit meinen Grafikkartentreibern anfangen zu müssen. Ähm. Ja. Nein. Scheißtag.

Aber jetzt zu erfreulicheren Themen: einem Guide für 1 Tag Paris - komplett mit fertig aussortierten Bildern und Adressen. Denn Paris ist die schönste Stadt der Welt. Jeder liebt Paris. Ist doch so, oder? Für mich ist es zumindest jedes Mal wieder atemberaubend, wenn ich hinkomme, und dieser Besuch im August war schon mein vierter. Und ich war überrascht: obwohl wir so kurz Zeit hatten, war es ein spannender Trip und ich konnte auch wieder ein bisschen Frankreichflair mitnehmen.

Fernweh: In die Lüfte mit Transavia

Ihr wollt irgendwohin, habt keine Lust, mit dem Auto zu fahren (oder kein Geld) und der Zug ist zu teuer? Tja, meine Lieben, das Zauberwort heißt Transavia. Alle, die den Namen dieser Fluglinie noch nicht kennen, gleich aufschreiben. Damit bin ich mit meinen Kollegen für 96€ von München nach Paris Orly und zurück geflogen und auch meine Reise nach Berlin geht mit dieser Fluglinie. Selten findet man einen Preis über 100€, wenn man die europäischen Angebote der KLM-Tochter durchsucht. Dass die meisten Flüge zu Unzeiten stattfinden (frühmorgens und spätabends), ist zwar stressig, aber super, wenn man ein bisschen was von der Stadt sehen will und keine drei Tage Zeit hat.



Wir sind also am Donnerstagabend nach Paris Orly losgeflogen, haben die Lichter unter uns bewundert und sind nach einer guten Stunde Flug (ohne Verpflegung, die ist aber zubuchbar) dort angekommen. Zu den Mietautos mussten wir den Shuttle ins andere Terminal nehmen. Bei Hertz angekommen nahmen wir unseren Citroën C4 Picasso in Empfang und schon ging's los zu unserem Hotel. Oder Motel, sollte ich wohl eher sagen. Wir hatten uns absichtlich ein günstiges Hotel abseits von Paris und ein wenig näher am Disneyland gesucht, dass die pappdeckelähnlichen Türen gleich nach draußen führen würden und das Bad eher eine Nasszelle sein sollte, wusste natürlich keiner. Hat uns bei zweimal fünf Stunden Schlaf aber auch nicht wirklich gestört. Und wenn ihr dort in der Nähe seid und abends noch weggehen wollt - vergesst es. Kauft euch lieber überteuerte Getränke am Flughafen und nehmt die mit.

1 Tag Paris: Frühstück am Eiffelturm

Aber genug vom abenteuerlichen ersten Abend, wir springen gleich zum nächsten Morgen. Sieben Uhr aufstehen, Zähne putzen, Kameratasche packen und los geht's. Endlich rein in die Pariser Innenstadt. Vom Motel kommt man direkt auf den Périphérique, nach kaum einer halben Stunde waren wir am Eiffelturm, fanden einen Parkplatz in einer Querstraße, die Innenstadt wie ausgestorben. Das Frühstück gab's im Castel Café, typisch französisch und für knapp neun Euro nicht mal teuer. So direkt am Eiffelturm. Café crème, ein frisches buttriges Croissant zum Reintauchen, zwei Scheiben getoastetes Baguette, Marmelade und zur Krönung ein Glas Orangensaft. Der Mann hinter der Bar ein typisch französischer Bistrobesitzer, grauhaarig im Clooney-Style, immer freundlich und einen charmanten Spruch auf den Lippen, Bistrostühle auf der Terrasse und drinnen. Ich gebe zu, ich wäre gerne länger geblieben.




Aber das ging schlecht, nächste Station: der Eiffelturm. Wir hatten ihn vom Flugzeug aus schon glitzern sehen, jetzt standen wir direkt drunter, wieder kaum Menschen zu sehen, ein paar Touristen, drei Soldaten biegen um die Ecke. Wir schießen Hunderte von Fotos, von der Brücke aus im Dunst erkennt man die Sacré Coeur, ein bisschen Montmartre. Nächstes Mal dann, sage ich mir. Und dann geht's weiter.




Ab in die Fantasiewelten: Disneyland und Walt Disney Studios

Auf dem Weg nach Marne la Vallée müssen wir erst mal einkaufen, Proviant und Getränke, an der Autobahn kommt sowieso ein Carrefour nach dem anderen. Und die Supermärkte sind eine Sehenswürdigkeit für sich, muss ich sagen. Ich kaufe Madeleines, Orangina, Evian, dann geht's weiter.





Disneyland, da war ich auch schon mal, vor ewigen Zeiten, als Kind. Und trotzdem stellt sich die Vorfreude schon ein, als wir das Tor passieren. Erst mal Tickets organisieren, als Pressemitglied geht das günstig, wenn auch mit ein wenig Aufwand verbunden. Und dann haben wir uns in die bunte Welt der Fantasie gestürzt. Frontierland, Fantasyland, Discoveryland - alle möglichen Themenwelten warten darauf, erkundet zu werden. Viele der Attraktionen sind natürlich hauptsächlich für Kinder, aber das hindert keinen daran, sie auszuprobieren. Ganz im Gegenteil - das berühmte It's A Small World ist einfach nur zauberhaft und die Mad Hatter's Tea Cups bei Alice im Wunderland machen erst dann Spaß, wenn man genug Kraft hat, die Tassen richtig schnell zu drehen.





Wer richtig Action will, der ist in den Walt Disney Studios noch besser aufgehoben - hier findet man die Aerosmith-Achterbahn, mit Rockmusik in den Ohren durch Kurven und Loopings zu rasen, macht wirklich Spaß. Im gruseligen Hollywood Hotel wird man zuerst in die Twilight Zone entführt und steigt dann in einen Free Fall Tower, der es wirklich in sich hat. Unser größter Spaß: der Assistent, der uns in den Tower geführt hat, hatte es ganz wunderbar drauf, gruselig zu grinsen und die Passagiere auch mal richtig zu erschrecken, wenn er anfing, aus heiterem Himmel irgendwelche Anweisungen rumzubrüllen. I like! Bei allen Attraktionen lohnen sich übrigens oft die FastPass-Stationen: Zettel ziehen, zur angegebenen Uhrzeit wiederkommen, Zettel am FastPass-Eingang vorzeigen und gar nicht anstellen.





Die größten Attraktionen sind sowieso die Disney-Charaktere, die überall herumlaufen und täglich bei den Paraden an verschiedenen Orten unterwegs sind. Also, ein Tag im Disneyland ohne Parade ist wirklich unmöglich. Wir haben da die Abendshow mitgenommen: keine typische Parade, sondern eine Lichtshow mit verschiedenen Geschichten rund um die Disney-Charaktere, die (I kid you not) mithilfe von Beamern direkt auf dem Dornröschenschloss gespielt werden. Inklusive Feuerwerk und Wassershow - ein wunderschöner Abschluss für einen Tag in Paris!






Noch ein ganz wichtiger Tipp: Die Verpflegung im Disneyland ist furchtbar teuer und nicht unbedingt die Beste, vor allem nicht für französische Verhältnisse. Wir haben das Toad Hall Restaurant im Fantasyland (Chickenburger, Fish & Chips) tagsüber und Colonel Hathi's Pizza Outpost abends (weil alles andere bereits geschlossen war) getestet und für okay befunden. Aber mitgebrachte Verpflegung wäre mindestens genauso gut gewesen.

Nach vier knappen Stunden Schlaf ging's dann am Samstagmorgen in aller Herrgottsfrühe wieder zurück nach München. Da hatte ich erst mal Schlaf aufzuholen! Und jetzt bin ich gespannt, ob endlich alles gutgeht, wenn ich auf Veröffentlichen drücke - wer weiß?

Cheers!
Eure Marianne
Marianne | , | 8 comments | Share · ·

Why So Serious? • Punk DIY Wall Art

Meine Lieben, 

gerade in der dunklen Winterzeit muss ich ein bisschen vom Grau, Schwarz und Weiß weg, das in meinem Leben sonst so oft vorkommt: Kleidung, Design, Interior. So einfach ist das aber meistens gar nicht - ich kann schlecht mein Zimmer komplett neu bunt streichen, dachte ich mir erst gestern wieder. Leicht deprimiert. Aber ich bin ziemlich schnell auf eine kunterbunte Lösung gekommen: wir sind heute mal wieder künstlerisch und malen uns ein Kunstwerk für die eigenen vier Wände. Das geht ziemlich einfach und macht auch noch so viel Spaß, dass man die Winterdepression für eine Zeit vergisst. Und weil ich mit geraden Linien und sauberen Formen zurzeit nichts anfangen kann, geht unser Wall Art DIY in Richtung Punk. Ein bisschen Joker, ein bisschen Alice im Wunderland.


Wall Art DIY: Spray, Acryl und Gekleckere

Was ihr dafür braucht? Gar nicht so viel. Ein paar Spraydosen in neutralen Farben, bunte Acrylfarbe, einen passenden Malgrund. Bei mir war das ein großer Malkarton von boesner - stabiler als Papier, trotzdem schon grundiert und für Rahmen geeignet. Papier oder Keilrahmen sind aber natürlich auch perfekt geeignet. Dann noch euren Arbeitsplatz großzügig mit Zeitungspapier auslegen, Pinsel, Spachtel, Schwämme oder das Werkzeug eurer Wahl und Wasser bereitstellen und los geht's.



Als Erstes muss der Malgrund grundiert werden. Bei mir war das silbernes und schwarzes Farbspray von Dupli Color, meine Favoriten. Das darf ruhig mal wild verteilt werden, fleckig sein, am Karton herunterlaufen. Lasst eurer Fantasie freien Lauf - und den Karton danach gründlich trocknen! Ansonsten habt ihr die ganze schwarze Farbe nachher in der Acrylfarbe und damit sieht euer Wall Art DIY eher nach Brei als nach Farbexplosion aus.

Nach ein bisschen Trockenzeit könnt ihr schon mit der zweiten Schicht anfangen. Und da geht das Gekleckere erst richtig los! Für ein wirklich wildes Muster malt mit ungemischten Farben und nehmt ruhig viel Farbe. Pinselstriche habe ich am wenigsten benutzt, am liebsten mag ich bei solchen abstrakten Dingen den Spachtel. Damit kann ich wilde Linien malen, Farbe auftragen und für Muster wieder abkratzen. Das Einfachste ist außerdem das Tropfen: die Farben ein wenig verdünnen, auf Pinsel oder Spachtel auftragen und einfach mal schütteln. Da sollte man die Zeitung aber wirklich gut verteilt haben und keine schönen Klamotten tragen! Ansonsten könnt ihr Techniken ausprobieren, wie ihr lustig seid: mit den Fingern kann mal zum Beispiel auch super malen!




Get the punk done: Schriftzug malen

Habt ihr einen ausreichend bunten Hintergrund, dürft ihr das Ganze mal wieder trocknen lassen - und wenn ihr so viel Farbe verwendet habt wie ich, dann dauert das ganz schön lange. In der zwischenzeit könnt ihr ja mal nach einer passenden Message suchen. Denn nur ein Schriftzug macht aus unserem kindergartenkünstlerischen Hintergrund ein richtig cooles Bild. Meine Wahl war aus Platzgründen einfach nur das Wort "MAD", aber auch "MADNESS" oder ein ganzes Zitat aus meiner Sammlung könnte ich mir auf meinen Wänden gut vorstellen. Der Schriftzug sollte in einer Farbe gehalten sein, die sonst im Gemälde kaum vorkommt. Bei mir eignet sich Weiß perfekt dafür. Um den zerflossenen Stil nachzumachen, braucht ihr nur ein bisschen Wasser und drei Schritte:
  1. Den Schriftzug als Erstes mit unverdünnter Acrylfarbe vormalen und darauf achten, dass die Deckkraft passt. Es sollte am besten nichts mehr durchschimmern.
  2. Dann die Farbe mit viel Wasser mischen, bei mir hat 1:1 ganz gut geklappt. Auf die unteren Teile der Buchstaben die verdünnte Farbe auftragen.
  3. Den Karton hochnehmen und mehrfach senkrecht auf den Boden schlagen, sodass die Farbe nach unten verläuft. Wenn nötig, könnt ihr noch mehr Farbe auftragen und dann einfach so lange nach unten schütteln oder schlagen, bis ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid.


Dann - Überraschung - zum dritten Mal trocknen lassen und voilà, ihr habt euer eigenes verrücktes Kunstwerk erschaffen, um den Novemberblues zu vertreiben! Aufhängen könnt ihr das Ganze mit einem passenden Rahmen, einem Nagel samt Aufhängung oder einfach PowerStrips. (Dreimal dürft ihr raten, welche Lösung ich Faulpelz gewählt habe. 😉) Und das war's auch schon. Ich werde mich jetzt mit einer Tasse Kaffee an den Schreibtisch verziehen und mein Kunstwerk verliebt anstarren. Als Nächstes nehme ich euch mit auf eine abenteuerliche Reise nach Paris - seid gespannt! 

Cheers, 
Eure Marianne
Marianne | , , | 3 comments | Share · ·
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